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feſt aneinander ſchmiegte, dem ganzen verſammelten Hofe gegenüber, welcher am Fuße des Hügels das Prachtſchauſpiel des Feuerwerks erwartete.
Ein augenblickliches Schweigen lag auf der nicht minder überraſchten Verſammlung; dann brach von allen Seiten lautes Rufen, Lachen und Händeklatſchen los und begrüßte als köſtliche Zugabe das unerwartete Schauſpiel des ertappten Liebespärchens. Bald hinunter⸗ gerufen, ſanken beide vor dem Kurfürſten und der gütigen Herrin in die Kniee.
„Sieh da, da iſt ja unſer Flüchtling recht unver⸗ muthet wiedergefunden“, ſagte Max Emanuel;„aber die ſchöne Türkin hat ſich, wie ich ſehe, in eine noch ſchönere Münchnerin verwandelt!“
„Sei mir willkommen!“ unterbrach ihn die Kur⸗ fürſtin, welche Zuleima mit hoher Freude begrüßte. „Sei mir willkommen, meine liebe, gerettete, nun dop⸗ pelt liebe Tochter. Ich will nicht fragen, wie Du hier⸗ her gekommen, ich will glauben, daß Du hierher geflohen biſt, um meinen Beiſtand zu ſuchen, und der ſoll Dir aauch werden! Er iſt wohl“, fuhr ſie gegen Benno ge⸗ wendet fort,„der junge Mann, der meine kleine Türkin liebt? Bekenne Er nur! Er iſt wohl auch der Entführer geweſen?“
In Benno's Gemüth dämmerte eine Ahnung des


