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gedrückter, aber wohlverſtändlicher Stimme flüſterte er in den Spalt:„Gül karefildan daha güzel Dir.“ Ein Aufſchrei des Entzückens antwortete aus dem Gemache, er hörte, wie eine Hand von innen haſtig an den Läden herumtaſtete und ſie zu öffnen ſuchte, und Zuleima's geliebte Stimme flüſterte ihm ein ängſtliches„Kaldir“ entgegen. Mehr bedurfte es nicht; mit der Glut und Kraft des Fiebers hatte Benno in wenigen Augenblicken die Läden gebrochen, die für ſolche Gewalt wohl nicht berechnet ſein mochten; ſie krachten unter ſeinen Armen zu Boden. Im nächſten Augenblick öffnete ſich das Fenſter. Zuleima ſchwang ſich hinaus und ruhte wort⸗ los in ſeinem Arme.„Sefe geldiniz“, hauchte ſie leiſe und ſank ihm an die Schulter, als ob eine Ohnmacht ihre Sinne umſchleierte.
Bald hatte ſein Zuruf und die Mahnung ſie er⸗ muntert, wie ſehr die Gefahr, entdeckt zu werden, ſie von allen Seiten umgebe, wie es vor allem darauf ankomme, noch vor Tagesanbruch aus dem Garten zu kommen und ein Verſteck zu erreichen, in welchem kein Verfolger ſie zu entdecken vermöchte. Wenige Worte hatten für Zuleima genügt, Benno die Ge⸗ ſchichte ihrer Gefangenhaltung und Entführung zu er⸗ zählen; es war nicht ſchwer zu errathen, von wem ſie ausgegangen, zumal für Zuleima, welche wohl ihres


