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hatten ſich eingefunden, um zu zeigen, wieweit Ruf und Ruhm des gaſtlichen Hauſes gedrungen. Farbenreich, ſchimmernd und blendend ſchritt der kaum endende Zug über die Terraſſe, Wirth und Wirthin begrüßend, an ihnen vorüber, um die beſtimm⸗ ten Plätze an den langen, gedeckten Tafeln einzuneh⸗ men, welche auch an den Längsſeiten des Pavillons aufgeſtellt waren, während an der Mitteltafel auf der Terraſſe ſelbſt die eigentliche engere Hochzeitsgeſellſchaft mit Wirth und Wirthin ihre Stelle fand. Ein lauter Ruf und ein Lachen der allgemeinſten Fröhlichkeit empfing das erſte Gericht, welches ſtreng nach länd⸗ licher Sitte aus einer Schüſſel Sauerkraut, dem ſoge⸗ nannten Ehrenkraut, beſtand und welchem dann das ganze übrige Eſſen nach dem bäueriſchen Speiſezettel ſich anſchloß von der Nudelſuppe und den Bratwürſten bis zu den Kücheln und dem unvermeidlichen Schweine⸗ braten. Dazu ſpendete der Hahn am Faſſe reichlich ſeine Gabe, und insgeheim füllten ſich die unſcheinbaren irdenen Krügelchen mit den edelſten Weinen, wenn auch, um den Eindruck nicht zu ſtören, nirgends Flaſchen und Gläſer den Tiſch entſtellen durften. Der Kurfürſt als Wirth brachte die Geſundheit der Braut aus und die Kurfürſtin erwies dem Bräutigam die gleiche Ehre⸗ das Brautpaar aber erwiderte mit einem dreimaligen


