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und Angel werden wir unſere Kinder doch nicht ver⸗ heirathen wollen!“
Der Brauer that, wie begehrt, und ging voran. Der Stadtrath folgte ihm, in ſich hinein murmelnd: „Grobian! Wegen der Höflichkeit wird er nicht geſtraft und ſeinen Namen hat er auch nicht umſonſt.“
Drinnen in der Nebenſtube angelangt, ſetzten ſich die Männer an den Enden eines langen Tiſches ein⸗ ander gegenüber und zwar der Gaſt zuerſt, ohne die Einladung des Wirthes abgewartet zu haben. Da⸗ rüber rückte der alte Plantſch ärgerlich an ſeiner Mütze und dachte bei ſich:„Hätt' auch warten können, bis ich ihm einen Sitz angetragen hätt'. Iſt doch ein rech⸗ ter Flegel, der Bäcker⸗Stadtrath!“
„Ich hab' mir ſchon lang' vorgenommen“, begann der Stadtrath,„den Herrn Vetter heimzuſuchen, bin aber immer nicht dazu gekommen— der Herr Vetter weiß ja ſelber, wieviel man zu thun hat, wie einem oft was dazwiſchen kommt, wenn man ſchon den Hut aufſetzen will. Jetzt aber bin ich da, habe auch mei⸗ nen Bub'n, den Benno, herbeſtellt, weil es doch ein⸗ mal ſchon ſo Brauch iſt auf der Welt, daß die Aeltern das dumme Zeug wieder gut machen müſſen, das die Kinder angeſtellt haben.“
„Thut ſchon noth“, ſagte der Bierbrauer hoch⸗


