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Bruſtlatz trommelte und dazu ſo luſtig pfiff, als wäre ihm das größte Heil widerfahren.
„Bei Euch geht's einmal luſtig zu, Herr Vetter“, ſagte der Stadtrath, indem er die Beine wechſelnd hob und ſetzte, um zu erproben, ob ſie im Gedränge nicht Schaden gelitten.„Geht's bei Euch alleweil ſo aus und ein, oder iſt heut' ein beſonderer Tag, wo den Gäſten extra eine Ehr' angethan wird?“
„Nur herein, Herr Vetter!“ ſagte der Brauer, in⸗ dem er den Arm gegen den Kopf erhob, als ob er die Mütze rücken wollte, dies aber bleiben ließ.„Das iſt bei mir ſchon ſo der Brauch! Für was wär' ich denn der Hausherr, wenn ich, ſobald mir was net taugt, net g'ſchwind die Tenne ſauber machen dürft'? Nur herein, der Herr Vetter kommt mir juſt recht, wir haben ſchon lang' was auszumachen miteinander.“
„Soll mir ſehr lieb ſein, wenn ich dem Herrn Vetter gelegen komme!“ entgegnete Millauer, indem er, verdutzt über die mehr als kühle Begrüßung, es eben⸗ falls unterließ, den Hut abzuziehen, wie er ſchon im Sinne gehabt; ſtatt deſſen führte er mit der Hand ei⸗ nen leichten Schlag auf denſelben, um ihn feſter ſitzen zu machen.„Bin auch deswegen da“, fuhr er dann fort,„glaube aber doch, es thät' ſich beſſer ſchicken, daß wir in die Stube hineingehn; ſo zwiſchen Thür


