Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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So? entgegnete das Mädchen, indem ſie die Hände in die Geldtaſche am Gürtel ſteckte.Jetzt will ich Euch zeigen, ob ich muß. Wer von der Prügel⸗ wab'n eing'ſchenkt hab'n will, der kann warten bis am jüngſten Tag. Damit ging ſie aus der Stube, am Keller und am Peterl vorüber, nicht ohne ihm einen bedeutſamen Seitenblick zugeworfen zu haben.

Nun war dem Faſſe vollends der Boden ausge⸗ ſchlagen; alle ſchrieen durcheinander, klapperten mit den Krugdeckeln, ſtampften mit den Beinen und ſchlu⸗ gen mit den Fäuſten auf den Tiſch, daß es einen Höllenlärm abgab. Peterl war vollends über die Stiege 2 heraufgekommen und ſtand auf der Thürſchwelle.

Zu gleicher Zeit, durch den Lärm herbeigelockt, trat der Prügelbräu von der andern Seite aus der Nebenſtube, wo er eben ein bischen eingenickt war; ein ſtattlicher Mann in weißer Bruſtſchürze und grüner Schlegelhaube, der ganz wohl zu der großgewachſenen Tochter paßte.He, was gibt's denn da? rief er, ſteckte dann die Finger in den Mund und ließ, um den Lärm zu übertäuben, einen gellenden Pfiff ertönen, der dem Hörer Mark und Bein durchſchnitt.Was, fuhr er fort, als Peterl ihn verſtändigt hatte,meiner Tochter wollt Ihr einen Spitznamen aufbringen? Zum Einſchenkenlaſſen wollt Ihr mich zwingen? Jetzt bleibt's