Teil eines Werkes 
5. Band (1869)
Entstehung
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Gedanken findet, dem Manne ihres Herzens ganz zu gehören und ihm zu folgen, wohin ihn die Wege ſeines Schickſals auch führen mögen.

Rathlos, vor Grimm an den Lippen kauend, ſtand Schroffenſtein, als eben der Bote, den man vom Ufer aus ſchon bemerkt hatte, nachgerudert kam.Ah, rief er jetzt erleichtert aufathmend,das Telegramm Seiner Durchlaucht! Nun denn, begleiten Sie Ihren Herrn Gemahl! Wir werden nun erfahren, welches die Wege ſind, die ihn ſein Schickſal führt. Er erbrach das Blatt, las und ließ es zu Boden fallen; dann wandte er ſich ohne Wort und Blick dem Borde und dem Boote zu. Der Beamte folgte.

Riedl hatte das Telegramm aufgefangen, als es den Händen des Grafen entglitt.Das ſcheint nicht nach Wunſch ausgefallen zu ſein, rief er lachend. Laßt doch hören! Ah, das Telegramm iſt von Seiner Durchlaucht dem Herzog ſelbſt.Ich befehle, las er, der Abreiſe meines einſtigen Miniſters, Profeſſor Füh⸗ rer, nicht das Geringſte in den Weg zu legen. Das ſei ihm ein Beweis, daß der Freund nicht zum Feinde geworden! Er ſoll von mir hören, und was er hört, ſoll ihn mir verſöhnen. Herzog Felix.

Auf den Thürmen der nahen Stadt hoben die Hämmer aus, um die zwölfte Stunde zu verkünden;