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den Stunden des Umſchlags ſchüttelte er dann das Grauſen der Vergangenheit von ſich; er ſah die Zu⸗ kunft heiter und roſig vor ſich liegen und ſchalt ſich ſelbſt einen Thoren, der ſich das Leben unnütz verbit⸗ tere. Was hatte er denn Anderes gethan, als daß er von ſeinem Rechte Gebrauch gemacht? Und wenn es nicht ſein Recht geweſen, wo war derjenige, der es wagte, ihn deswegen zur Verantwortung zu ziehen? Hatte er Anderes gethan als ſo viele Fürſten vor ihm, darunter ſelbſt ſolche, welche die Welt zu ihren ſchönſten Sternen zählt? Stand es nicht auch jetzt noch bei ihm, was aus der Zukunft ſeines Volkes werden ſollte? Konnte er nicht jetzt noch mehr ge⸗ währen, als er jemals zugeſagt, als man von ihm er⸗ wartet hatte, und zwar aus eigenem Wollen und Thun, nicht am Gängelbande fremden Rathes? In ſolcher Stimmung ſah er auch, wenn er Ulrikens gedachte, nur ihren Leichtſinn vor ſich und fühlte ſich frei von aller Schuld gegen ſie und ihren Gatten; hätte er die Blume verſchmähen ſollen, die ſich von ſelbſt in ſeinen Weg geneigt? Dann gedachte er auch Führer's als eines überläſtigen, pedantiſchen Mannes, der ihm alle Freude verwehrte, der darauf ausgegangen, ihn zum Sklaven ſeiner Unterthanen zu machen; er rief ſich die in den Acten aufgehäuften Beweiſe vor die Seele, daß
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