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und ich hab' ihm halt ſein Wille thue müſſe. Aber ich will's ſchon wieder guet mache, ſchön's Weible, denn Sie iſt ja jetzt vernünftig worden und weiß, was Sie p'thue hat.“
„Ja, das weiß ich!“ rief losbrechend Frau Rempel⸗ mann, indem ſie die Thür zur Kammer aufriß.„Kom⸗ men Sie heraus, Herr Gerbel! Jetzt iſt das ganze Schandſtück am Tage.“
„Das iſt es“, rief der Meiſter, der raſchen Schrittes und mit leuchtendem Blicke aus der Thür trat,„und alle Welt ſoll erfahren, daß es ſo iſt! Die ganze ab⸗ ſcheuliche Bosheit ſoll ans Licht, daß Niemand mehr an der Ehrlichkeit eines braven Mannes zweifeln kann.“
Der Gärtner ſtand bei der unerwarteten Wendung der Sache und bei dem Anblick des Meiſters ſo ver⸗ blüfft, als habe er einen betäubenden Schlag vor die Stirn bekommen und müſſe ſich auf das, was vorge⸗ gangen, erſt beſinnen. Einen Augenblick ſtarrte er die Frau und den Meiſter wie geiſtesabweſend an, dann loderte ein lichter Funken in ihm auf. Raſch und ge⸗ duckt wie ein Thier, das die Gelegenheit wahrnimmt, einer Falle zu entſpringen, eilte er der Thür zu. Gerbel aber, der das ſchon erwartet haben mochte, ſtand bereits an derſelben und ſchleuderte ihn zurück, daß er taumelnd vor Schrecken am Tiſche zu Boden fiel.


