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„daß Sie einmal, wie's ſcheint, den unchriſtlichen Haß gege' mich aufgebe wolle! Den hab' ich wahrhaftig nit verdient. Ich hab's alleweil guet mit Ihne grmeint, und ſelbigsmal— Sie wiſſe ja, was ich mein'— da habe Sie mich nur falſch verſtande. Da hat mich nur mein guets Herz verführt und ich hab' dacht, ich thät' Sie am beſte tröſte, wenn ich Ihne ſage thät, Sie ſolle ſich an Ihre Mann nit kehre, und ſolle lieber denke, er ſei Ihne ganz verlore. Das hab' ich ja nit wiſſe könne, daß der falſche Schein gar ſo ſtark gegen ihn ſein könnt'“
„Ja, das iſt wahr“, ſagte die Schuſterin mit einem eigenthümlichen Blicke auf den Gärtner,„der Schein trügt. Aber reden wir nicht mehr davon! Wenn ich nur wüßte, wie ich mich für den ſchönen Kranz be⸗ danken ſollte!“
„Ach du lieb's Herrgottle!“ rief der Gärtner immer verwirrter.„Rede Sie doch nit vom Danken! Ein ſo ſchön's Weible könnt' ſich leicht bedanke, wenn ſie wollt'. Wenn Sie nur nit alleweil ſein wollte, wie ein fahrender Drach'! Wenn Sie mich nur ein einzig's Mal mit einem halb ſo freundlichen Blick anguckt hätte, wie jetzt, da wär' wohl Manches anders, da wär' Manches nit g'ſchehe.“
Die Schuſterin bebte zuſammen, denn der⸗ Burſche


