Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Seide gehüllt und um das Haupt einen ſchwarzen

Schleier geſchlagen, welcher das weiße Haar ſowie die erblindeten Augen beinahe vollſtändig verhüllte. An der Hand des Fräuleins ſchritt ſie ſchnurſtracks auf die Thür der herzoglichen Zimmer los, vor welcher der Lakai rathlos und in unendlicher Verlegenheit ſtand, indem er es nicht wagte, der Fürſtin den Eintritt zu wehren, und doch mit einer halben Geberde anzudeuten ſchien, als habe er dergleichen im Sinne

Was iſt hier? fragte die Herzogin, welche auch die kleine dadurch entſtandene Verzögerung gewahrte, in ſtrengem Tone.

Entſchuldigen Ihro Durchlaucht! ſagte der Ge⸗ neral hinzutretend.Die Dienerſchaft hat Befehl, Nie⸗ mand einzulaſſen und Niemand zu melden, wer es auch ſei.

Hinweg von der Schwelle! rief die Fürſtin zür⸗ nend.Noch lebe ich, und ſolange ich lebe, iſt kein Gemach in dieſen Räumen, das mir verboten wäre.

Gott ſei Dank! rief Schroffenſtein, dem General zunickend, während die Flügel der Thür hinter ihr zuſammenſchlugen.Das kam zur rechten Zeit. Jetzt werden wir wenigſtens bald wiſſen, in weſſen Händen das Regiment iſt.

Herzog Felix hatte indeſſen im Innerſten ſeiner