Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Sie finden uns alle hier nicht beſſer unterrichtet und nicht minder auf die Entwicklung geſpannt, als Sie es ſelbſt ſind, Herr General, rief Adelhoven. Gewiß iſt nur ſo viel, daß zwiſchen dem Herzog und dem Miniſter ein perſönlicher Zuſammenſtoß ſtattgefun⸗ den hat, infolge deſſen dieſer ſeine Entlaſſung ein⸗ gereicht haben ſoll. Ob ſie angenommen iſt und wer der Nachfolger werden ſoll, darüber ſind wir nicht mehr im Klaren als der Pöbel, der auf den Straßen herum⸗ johlt und nicht übel Luſt zu haben ſcheint, wieder ein⸗ mal Krawall zu machen.

Sie ſollen nicht! rief General Bauer.Sie ſollen nicht denken, daß ſie es durchſetzen, wie das erſte Mal. Mir iſt, als ſpürte ich etwas von der damaligen Luft. Aber das zweite Mal wollen wir zeigen, daß wir wenigſtens etwas gelernt haben. Und wenn der Tod darauf ſtünde, ich gehe zum Herzog.

Entſchloſſenen Schrittes wandte er ſich gegen die Gemächer des Herzogs, als ein Diener gegenüber die Flügelthür ehrerbietig auseinanderſchlug und mit halb⸗ lauter Stimme, aber allgemein verſtändlich das Er⸗ ſcheinen der Herzogin⸗Mutter ankündigte. Athemloſe Stille trat ein. Im nächſten Augenblicke rauſchte die hohe Greiſin, von Primitiva geleitet, durch den Saal, wie gewöhnlich vom Scheitel bis zur Sohle in ſchwarze