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ſelbſt und Andere zu beglücken, und untergegangen im Leichtſinn, in eitler Vergnügungsſucht! Wohlan denn, Du haſt das Haus verſchmäht; im Hauſe iſt keine Stelle mehr für Dich.“ Sie ſchloß das Gemälde in eine Lade des Schreibtiſches ein und kehrte mit wür⸗ diger Haltung in das Wohnzimmer zurück, in welches eben die Dienſtboten von ihren abenteuerlichen Aus⸗ flügen zurückgekommen waren und mit Entſchuldigungen ihres langen Außenbleibens beginnen wollten. Sie winkte ihnen, zu ſchweigen, und ſtützte ſich auf Riedl's Arm, während ſie mit der andern Hand wieder an die pochende Schläfe griff.„Es ſcheint, ich habe mir doch etwas mehr zugemuthet, als ich vermag“, ſagte ſie ſchwach, indem ſie ſich mit ſichtbarer Anſtrengung auf⸗ recht erhielt.
„Es iſt kein Wunder, wenn Sie angegriffen ſind“, ſagte Riedl theilnehmend.„Jüngere Nerven als die Ihri⸗ gen würden wohl einem ſolchen Sturme nicht ungeſtraft Stand halten. Bringen Sie die Frau Räthin zu Bette!“ rief er dem Mädchen zu.„Ihr iſt nicht wohl, und ſie bedarf vor allem der Ruhe. Ich werde morgen wieder⸗ kommen und mich nach Ihrem Befinden erkundigen. Vielleicht bringe ich bis dahin ſchon neue Nachrichten.“
Er drückte die Hand der alten Frau und ging dem Mädchen nach, das mit dem Lichte in den Hausgang


