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theilungen Ihres Sohnes die Vergangenheit, die Ju⸗ gendgeſchichte jener Dame, die er zu ſeiner Frau ge⸗ macht hat?“
„Jener Dame?“ rief die Räthin erbleichend.„In welchem Tone reden Sie von der Frau meines Soh⸗ nes! Was iſt's mit ihr? Friedrich hat mir Alles er⸗ zählt!“
„Gut“, ſagte Riedel und ſtellte ſich einen Stuhl neben den der Frau.„Dann wiſſen Sie auch, wie Friedrich ſie in Hamburg kennen lernte und ſie vor den Nachſtellungen eines vornehmen und reichen Ver⸗ führers bewahrte?“
„Weiter, weiter!“
„Und Sie ahnen nicht, wer der Verführer war?“ fuhr er fort, während die Räthin ihn mit weit geöff⸗ neten Augen anſtarrte.„Es war Niemand anders als der damalige Erbprinz, der jetzige Herzog; ſein ſchurki⸗ ſcher Kammerdiener, der ſich jetzt als Caſtellan zu St.⸗Wendelin befindet, war der Vermittler.“
„Der Herzog!“ lallte die Räthin, als ob ihr der Schlag die Zunge gerührt hätte.
„Nicht anders. Sie ſahen ſich wieder unter ſehr geänderten Verhältniſſen. Er war regierender Fürſt geworden, ſie war die Frau ſeines vertrauten Freun⸗ des und erſten Miniſters. Die Ehe war, wie Sie


