Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Antwort ſtehen wird.“ Der Weber ſchauderte; Cilly aber fuhr etwas ruhiger fort:„Hätt' mich nicht ſehen laſſen, Will, wenn's nicht wegen des Buben, wegen des Richard wäre. Er wächſt heran; was haſt Du mit ihm im Sinne, Bruder?“

„Gott ſei Lob und Dank!“ rief der Weber erleich⸗ tert.„Das iſt endlich nach langer, langer Zeit das erſte ruhige und vernünftige Wort, das ich von Dir höre. Der Bub' muß eben ein Handwerk lernen, er muß in die Lehre. Ich wollte zuerſt einen Weber aus ihm machen, hab's dann aber wieder aufgegeben. Es iſt doch ein gar zu armſelig Brod.“

„Nein“, rief die Mutter,„das iſt nichts; ein Weber ſoll er nicht werden!“

„Dann iſt der Kaufmann da vorn an der Ecke, der braucht einen Lehrjungen, und er wollte mir zu Gefallen mit einem geringen Lehrgeld vorlieb nehmen, aber ich hab's nicht erſchwingen können.“

„Ja, ja“, rief Cilly, die noch immer auf den Knieen lag, mit einem Lachen voll unendlicher Bitterkeit,„das Elend fängt ſchon an beim erſten Schritt, den er ins Leben thut; er iſt verdammt ſchon vom erſten Athem⸗

zug an! Und ein Menſch', rief ſie mit wilder, wieder auflodernder Leidenſchaft,„der das Alles verſchuldet hat, ſoll ſterben und im Grabe liegen dürfen wie ein