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wehrend,„ich will lieber gehen; in der Bewegung und in der Luft wird's mir wohl beſſer werden.“ Damit ſchwankte er hinweg, den widerwilligen Knaben nach ſich ziehend.„Komm“, ſagte er,„wir wollen doch hin⸗ über an das Grab.“
„Was haben wir denn dort noch zu thun?“ ent⸗ gegnete der Knabe trotzig.
„Du ſollſt noch ein Vaterunſer beten für den Herrn“, antwortete der Weber.„Es iſt derſelbe, der Dir das Gewand hat machen laſſen, das Dir ſo viel Freude macht.“
Der Knabe erwiderte nichts, aber er widerſtrebte auch nicht mehr und ſtrich wieder wohlgefällig über den Aermel ſeines Röckchens. Der Weber taumelte mehr, als er ging, den Weg dem Grabe zu; was er ver⸗ nommen hatte, war zu viel für den ſchwächlichen Mann, denn er errieth nur zu beſtimmt, wer es geweſen, deſſen unverſöhnlicher Haß den Todten bis in das Leichenhaus verfolgt hatte. Eben beugte er in einen der vielen rechtwinklig angelegten Gänge hinein, an deſſen Ende Bergdorf's neu aufgeſchütteter Grabhügel lag. Er ſah hinüber; es kam ihm vor, als ob eine weibliche Geſtalt in der Nähe deſſelben ſich zu ſchaffen mache; eh' er aber der Sache gewiß geworden, hatte Richard ſich ſchon von ſeiner Hand losgeriſſen und lief mit dem


