Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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viren würde, und wenn Sie für die Unſchuld Ihres

Schuſters eintreten, werden Sie auch mir erlauben, den Herrn Agenten in Schutz zu nehmen und zu ſagen: Herr Sparberger war von jeher ein Ehrenmann und noch dazu ein frommer Mann.

Ja, da liegt eben der Haſe im Pfeffer, ſagte Gerbel lachend.Vertheidigen Sie den Herrn nach Herzensluſt, Herr Gerichtsrath! Ich bin Ihnen un die Arbeit nicht neidig. Aber ich und die ganze Stadt weiß, daß der Herr Sparberger immer Wucher und ſchändlichen Zwiſchenhandel getrieben hat, und mir für meine Perſon wär' es lieber, wenn er ein bischen we⸗ niger fromm wäre. Ich denke noch daran wie heute, es war an dem Tage, wo es abends zum Krachen kam, weil die neue Verbrauchsſteuer eingeführt worden war, da hat es Rempelmann dem Sparberger offen vor allen Leuten ins Geſicht geſagt und vorgeworfen, daß er von der Steuer ſchon Wind gehabt habe und daß er, um ſich mit dem Blutgeld ſeiner Mitbürger zu bereichern, ſein Magazin vor dem Thore mit Waaren vollgeſtopft habe. Es ſieht mir gerade ſo aus, als

wäre das die Antwort, die ihm Sparberger damals

ſchuldig geblieben iſt. Der hat ſich eben den unbe⸗ quemen Aufpaſſer vom Halſe geſchafft. Man müßte ja wahrhaftig keine Augen haben, um das nicht zu ſehen.