vorüber iſt, denkt ſicher Niemand daran, ſeine Stimme abzugeben.“
Der rüſtige Dränger, Meiſter Gerbel, hatte inzwi⸗ ſchen die Flut glücklich hinter ſich und ſetzte, aufathmend wie ein Schwimmer, der einen Strudel überwunden hat, den Fuß auf die Treppe. Ehe er aber noch hin⸗ aufkam, ſchickte er vorſorglich ſchon die Stimme voraus, um für ſeinen lechzenden Gaumen einen Krug des verlockenden Bieres zu beſtellen, das die Andern friſch und ſchäumend vor ſich ſtehen hatten.„Das halte der Teufel aus!“ rief er, nachdem er einen tiefen Zug gethan hatte, und wiſchte ſich den Schweiß von der Stirn.„Ich bin herzlich gern dabei, meine Schuldig⸗ keit als Bürger zu thun, aber die Geſchichte iſt doch gar zu dumm. Das kann kein Menſch verlangen, daß man ſich in die leeren Stuben hinſetzt.“
Ein behäbig ausſehender und fein gekleideter Mann, der etwas ſeitwärts gedrängt in der Ecke ſaß, wendete ſich, wie von dieſen Worten ſympathiſch berührt, nach dem Redenden um und zeigte ein Geſicht, in das dieſer verwundert blickte, den Mund wie zum raſchen Gruße ſchnell öffnete, dann aber enttäuſcht ebenſo ſchnell wieder ſchloß.
„Alſo iſt die Betheiligung an der Wahl ſo gering?“ fragte der Mann.„Es iſt alſo nicht blos der augen⸗


