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oder jener Weiſe; aber Sie werden es, weil Sie es zu ſein verdienen, und ich, ich werde auf meinem Lebenswege wenigſtens den Troſt haben, Sie glücklich zu wiſſen.“
„O Primitiva“, rief Führer bewegt,„warum hat uns das Leben ſo lange nicht mehr zuſammenge⸗ führt! Warum haben wir uns erſt ſo ſpät wieder⸗ geſehen! Warum mußte ich erſt zu ſpät erkennen, was Sie mir von der erſten Sekunde an waren! Warum erfahre ich erſt jetzt aus Ihren verhaltenen Worten, aus Ihren Blicken und aus Ihren Thränen, daß auch Sie für mich empfinden!“
„Denken Sie nicht mehr daran!“ entgegnete Pri⸗ mitiva, ihre Hand aus der ſeinigen befreiend.„Vergeſſen Sie für immer, daß es einen Augenblick gab, in wel⸗ chem ich mich ſelbſt vergeſſen konnte!“
„Vergeſſen ſoll ich, was die ſchönſte Hoffnung, das ſchönſte Glück meines Daſeins bilden würde, wäre es mir erlaubt, darnach die Hand zu erheben? Nein, mag auch mein ganzes Leben fortan dahinziehen als eine finſtere, troſtloſe Nacht, dieſer Augenblick wird über meinem Haupte ſtehen wie ein ſchön leuchtender, nie erlöſchender Stern!“
„Ja, wie ein Stern“, entgegnete Primitiva ſanft.
„Das ſoll Ihr Andenken auch für mich ſein! Nicht 12*


