Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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überfallen, murmelte die Herzogin.Geben Sie mir Zeit, mich zu beſinnen!

Bedauere, dem Wunſche nicht entſprechen zu können. Der Entſchluß Eurer Durchlaucht muß ſofort gefaßt werden, ohne Dazwiſchenkunft Ihrer frommen Rath⸗

geber. Und wenn ich mich weigerte? fragte die Fürſtin geſpannt.

Eure Durchlaucht werden nicht, entgegnete Führer feſt.Sollte es aber geſchehen, dann ſind Anſtalten getroffen, um dem Willen ſeiner Durchlaucht Achtung zu verſchaffen.

Verſtehe ich recht? Sie wollten ſich erkühnen, Ge⸗ walt anzuwenden?

Es gefalle Eurer Durchlaucht, ſich zu erinnern, daß vor nicht ſehr langer Zeit in eben dieſen Gemächern Maßregeln gegen Seine Durchlaucht, meinen aller⸗ gnädigſten Herrn, berathen und beſchloſſen worden ſind, welche kaum einen andern Namen verdienen.

Nein, nein, rief die Herzogin außer ſich, indem ſie vergeblich mit ſich rang, die alte Faſſung und Würde wiederzugewinnen,das geht nicht von Herzog Felix, nicht von meinem Enkel aus! Ich will zu ihm, ich will mit ihm ſelber ſprechen, ſogleich!

Unmöglich, Durchlaucht, ſagte Führer kalt.Der