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einer Stimme zu, welcher man anhörte, wie ſehr ſie mit der athemloſen Ueberraſchung zu ringen hatte. „Fräulein von Dornſtein“, rief ſie dann,„ſehen Sie nach, ob die Briefe und Bücher, welche ich erwarte, noch nicht gebracht worden ſind.“
Als die Dame mit tiefer Reverenz das Gemach verlaſſen hatte, trat Führer einen Schritt näher. „Durchlaucht erkennen“, ſagte er,„daß ich mehr weiß, als ich ſage. Der einfache Bürger durchſchaut das ge⸗ heimſte Treiben der Fürſten, und Sie werden zugeben, daß er dadurch mindeſtens einige Befähigung für die ſo hoch gehaltene Staatskunſt an den Tag legt. Enden Sie denn, Durchlaucht, ehe Ihre Dame zurückkommt, geben Sie mir den von meinem Herrn Herzog ge⸗ wünſchten Beſcheid! Die Reiſe, die Sie einmal ausge⸗ ſprochen haben, kann ohne beſonderes Aufſehen nicht rückgängig gemacht werden. Der Herzog wünſcht jedoch, daß Sie dabei die Grenzen des Landes nicht über⸗ ſchreiten, ſondern ſich auf ſein Landgut Liebenſtein be⸗ geben, das er zu Ihrer vollſtändigen Verfügung ſtellt. Ich hätte dieſen Auftrag nicht übernommen, Durch⸗ laucht, wenn ich nicht die Gewißheit gehabt hätte, nicht mit einer abſchlägigen Antwort zu meinem Herrn und Gebieter zurückzukommen.“
„Das iſt ſchändlich! Sie haben mich überliſtet und


