Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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164 reiſe zu ſehr beſchäftigt ſeien, um irgend Jemand empfangen zu können.

Ich bedaure allerdings lebhaft, wenn ich unter dieſen Umſtänden und überhaupt noch ſo ſpät ſtöre, erwiderte Führer.Dennoch muß ich darauf beſtehen, 5 vorgelaſſen zu werden.

Sie hören aber, daß es unmöglich iſt!

Ich höre, würde auch mein Geſuch nicht wieder⸗ holen, wenn daſſelbe auf eigener Kühnheit beruhte; ich ſtehe jedoch hier auf Befehl meines Herrn und Ge⸗ bieters. Ich darf nicht zurückkehren, ohne Ihre Durch⸗ laucht die Frau Herzogin⸗Mutter geſprochen zu haben.

Die Hofdame verſchwand wieder hinter den Vor⸗ hängen; im nächſten Augenblicke aber wurden dieſe wieder auseinander geſchlagen und eine Geberde der Dame lud den Miniſter zum Eintreten ein, während drinnen die Stimme der Herzogin ſich laut genug ver⸗ nehmen ließ, um draußen verſtanden zu werden.So mag er eintreten, ſagte ſie.Wenn er von Seiner Durchlaucht kommt, ſoll es nicht den Anſchein haben, als ſcheute ich mich, ihn vor mir zu ſehen. 4

Im nächſten Augenblicke ſtand Führer vor der greiſen Fürſtin, deren erloſchene Augen feſt und ſtarr, als ob ſie damit zu ſehen vermöchte, ſich auf ihn oder viel⸗ mehr gegen den Eingang kehrten. Die Herzogin ſtand