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gegenüber geſprochen hat? Aber ich ſtecke nun einmal in dem Netze.“
„Das Fräulein wird einwilligen.“
„Trotz dieſes Zwiſchenfalls?“
„Trotz deſſelben, in dieſer Stunde, wenn ich ſogleich mit ihr ſprechen kann.“
„Man kommtz ſie iſt es. Ich laſſe Sie mit ihr allein.“
„Nicht nöthig. Wenn Sie indeß einen Augenblick beiſeite treten wollen, ſo ſollen Sie bald ſehen, ob ich zu viel verſprochen habe.“
Es war wirklich Primitiva. Ohne die Anweſenden zu bemerken, trat ſie eilends herein und blickte durch den Spalt der halb hinter ſich zugedrückten Thür auf den dunkelnden Gang hinaus. Sie ſchien in gro⸗ ßer Bewegung zu ſein und flüſterte vor ſich hin:„Ob er es war? Ich glaubte ſeine Geſtalt zu erkennen. Er ſchien zu den Gemächern der Herzogin zu gehen. Was ſollte er aber dort— jetzt noch? Gleichviel, iſt es mir doch gelungen, einer Begegnung auszuwei⸗ chen. Wozu auch ihn wiederſehen?“ fuhr ſie innerlich
fort, indem ſie die Stirn an den Arm lehnte, mit
welchem ſie die Thür hielt.„Lebt er mir doch im Herzen! Bin ich doch wieder frei, darf wieder an ihn denken und ihm gehören!“
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