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„Es gilt jetzt“, begann Schroffenſtein wieder, dieſen gefährlichen Mann unſchädlich zu machen. Jetzt gilt es, dem Adel, als der Stütze des Throns, Kraft und Dauer zu erhalten. Mit dem Adel gedenkt er dieſen ſelbſt zu untergraben und ſo ſeinem Ideal, der Repu⸗ blik, vorzuarbeiten. Das iſt es, was wir Eurer Durch⸗ laucht im Namen eines großen Theils Ihres getreuen Adels vorzutragen, weshalb wir um die Entlaſſung des Miniſters Eurer Durchlaucht zu bitten für unſere heilige Pflicht gehalten haben.“
Der Reder ſchwieg; auch Felix erwiderte nichts, die Kühnheit der Forderung und die Art, wie ſie geſtellt wurde, hatte ihn etwas überraſcht.
„Mich in ſo ernſter Sache auf Ihr bloßes Wort hin zu entſchließen“, ſagte er dann,„würde Sie zu dem Vorwurf berechtigen, als handle ich unüberlegt. Ich werde, was Sie geſagt, in Erwägung ziehen. Sie ſollen noch heute beſtimmten Beſcheid haben.“
Ziemlich unbefriedigt entfernte ſich die Deputation. Der Herzog war zu der ausweichenden Antwort haupt⸗ ſächlich dadurch veranlaßt worden, daß er in dem Be⸗ nehmen der Adligen, trotz alles äußern unterwürfigen Scheins, eine Art verſteckten Trotzes zu erblicken glaubte, dem er nicht nachzugeben gedachte, ſelbſt wenn er auch mit ihren Gründen einverſtanden geweſen wäre. Gleichwohl


