Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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man ihm die natürlichen Quellen von allem dieſem nimmt! Er wird nichts mehr ſein als ein Wort, ein leerer Name!“

„Dürfen Sie ſich beſchweren, daß Ihnen Opfer zu⸗ gemuthet werden, da ich mich freiwillig zu noch grö⸗ ßern entſchließe? Täuſchen Sie ſich nicht über die Forderungen der Zeit; was Sie opfern, kommt dem Ganzen und dadurch wieder Ihnen ſelbſt zu gute.“

„Ich muß ſo kühn ſein, Eurer Durchlaucht zu wider⸗ ſprechen!“ rief Schroffenſtein.„Nicht dem Ganzen wird es zu gute kommen, ſondern nur einem Theil, dem ge⸗ meinen Volke. Dieſem wird zugeleitet, was wir ver⸗ lieren, dieſes wird dadurch überſtark, übermächtig, bis es uns alle und— ich ſage es mit Schaudern— den Thron mit überragt. Das iſt die verkappte Abſicht des gefährlichen Menſchen, der zum Unglück des Lan⸗ des in die Nähe Eurer Durchlaucht gekommen iſt, der über Eure Durchlaucht bereits ſo große Macht gewon⸗ nen hat, daß er es wagen darf, den Privatwünſchen Eurer Durchlaucht entgegen zu treten.“

„Was meinen Sie damit?“ rief Felix.

„Es will von einer Abſicht Eurer Durchlaucht wegen Erbauung eines neuen Schloſſes verlauten, die er zu hintertreiben wagte.“

„Bleiben Sie bei der Sache!“ rief Felix.