Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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ſind noch ungebunden, ſo wird es mich freuen, Ihr Talent unterſtützen zu können. Leben Sie wohl!“

Felix verneigte ſich leichthin; verblüfft entfernte ſich der Künſtler, um die Adligen eintreten zu laſſen. Es waren Adelhoven und die beiden Schroffenſtein mit den übrigen Gewählten.

„Ich erſtaune, meine Herren“, rief ihnen Felix ent⸗ gegen.„Was führt Sie in ſolcher Anzahl zu mir?“

„Die Ueberzeugung, Eure Durchlaucht“, erwiderte Schroffenſtein der Vater,„daß wir eine Bitte, von deren Gewährung unſer Wohl abhängt, nicht vergeb⸗ lich ausſprechen werden!“

„Eine Bitte? Reden Sie!“

„Eure Durchlaucht haben begonnen, auf den Thron Ihrer Väter andere Grundſätze der Regierung zu ver⸗ pflanzen, als wornach dieſe ſeit Jahrhunderten zum Wohle des Landes gewaltet und regiert haben. Eure Durchlaucht haben bereits mit großen, durchgreifenden Reformen begonnen und gedenken— wenn es uns geſtattet iſt, in das Geheimniß Ihrer allerhöchſten Ent⸗ ſchließungen einzudringen— Ihr Werk durch ein um⸗ faſſendes Grundgeſetz für immer zu ſichern.“

„Wie? Sollte ich's errathen, meine Herren? unter⸗ brach der Herzog.„Sie gehören doch nicht auch zu den Unzufriedenen?“