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„Ah der“, rief Felix aufſtehend.„Laſſen Sie ihn zuerſt eintreten!— Auch eine unangenehme Unterredung“, fuhr er halblaut für ſich fort, während der Diener den
Befehl vollzog,„die ich meinem Herrn Miniſter ver⸗
danke.“
Der Gemeldete trat ein und verbeugte ſich ehr⸗ furchtsvoll.„Es freut mich, Sie bei mir zu ſehen, mein lieber Rigollet“, begann der Herzog;„bringen Sie mir wieder etwas Schönes von Ihren Entwürfen?“
„Ich bedaure, Durchlaucht damit nicht dienen zu kön⸗ nen“, antwortete der Baumeiſter,„ich bin gekommen, mich vor meiner Abreiſe—“
„Wie, Sie wollen fort?“ rief der Fürſt.„Das beklage ich lebhaft. Doch nicht für lange?“
„Ich kann das nicht beſtimmen, Durchlaucht“, erwi⸗
derte der Baumeiſter.„Der Künſtler gehört ſich nicht ſelbſt, er gehört dem Orte, wo es ihm geſtattet iſt, ſein Talent üben und ſchaffen zu können.“
„Und das können Sie leider bei mir jetzt nicht“, antwortete Felix, etwas von dem Auftreten des Künſt⸗ lers verletzt.„Ich bedaure, daß die Sorge um wich⸗ tigere Fragen meines Landes mir im Anfange meiner Regierung nicht geſtattet, der Kunſt jene Aufmerkſam⸗ keit zu ſchenken, die ich ihr nach meiner Neigung ſo gern zuwenden möchte. Kann ich es einmal und Sie


