Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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trugen auch dieſe in etwas bei, ihn in angenehmer Geneigtheit zu erhalten. Daß unter ſolchen Voraus⸗ ſetzungen auch jedes Beſtreben eines Widerſtandes gegen ſeine Abſichten auf dieſe ſelbſt erkältend zurückwirken mußte, iſt wohl erklärlich. Er hatte in ſeinem uner⸗ fahrenen Enthuſiasmus von allen Seiten Dank und unbegrenzte Freude erwartet und mußte ſich nur zu bald überzeugen, wie Viele, deren Vortheil mit dem Beſtehen der bisherigen Einrichtungen zuſammenhing, die erbitterten Gegner ſeiner Abſichten waren. Dazu kam, daß nicht ſelten der Unverſtand auch Solcher, die nur gewinnen konnten, ſie dies nicht einſehen und in ihrer Blindheit gegen ſich ſelbſt eifern ließ, ſowie daß der unvermeidliche Mißbrauch alles Neuen manche Seite davon in ein grelles Licht treten ließ, die zu er⸗ tragen man noch nicht gewöhnt war. So war es denn dahin gekommen, daß der Herzog an ſeinen Reform⸗ plänen nicht mehr mit dem erſten Eifer hing. Gleich⸗ wohl dachte er nicht daran, ſie aufzugeben; er ließ vielmehr Friedrich gewähren, ſodaß dieſer allen Grund hatte, mit ſeinem Regenten zufrieden zu ſein, und daß auch ihm die eingetretene Wendung nicht bemerkbar ge⸗ worden war. Letzteres insbeſondere war um ſo leich⸗ ter möglich, als der Herzog die Berathung des Grund⸗ geſetzes, welches früher durch die Dazwiſchenkunft der