Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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dies zu geſchehen habe, die Mittel dazu waren ihm nicht klar geweſen. Dadurch wurde er zuerſt auf Friedrich geleitet, von dem er die Durchführung erwartete. Schon die erſten einleitenden Vorkehrungen hierzu hatten ihn aber gewiſſermaßen enttäuſcht. Es erging ihm wie einem, der den Entwurf eines prachtvollen Rieſenge⸗ bäudes bewundert und raſch an die Ausführung ſchrei⸗ tet. Bei dieſer aber fühlt er ſich dadurch verſtimmt, daß er das Gebäude nicht wie auf einen Zauberſchlag fertig aus der Erde zu rufen vermag, ſondern daß dazu eine Menge unſchöner Vorarbeiten gehören, daß jahrelang bedächtig Stein auf Stein gelegt werden muß, und daß er es vielleicht gar nicht mehr erleben wird, das letzte entſtellende Gerüſt von dem Bau ſei⸗ ner Gedanken fallen zu ſehen. Gleichwohl hob ihn der noch andauernde Eifer über die erſten unangenehmen Regungen hinaus, er hörte Friedrich's Vorſchlägen und Plänen mit Intereſſe zu und ging nicht ohne Verguü⸗ gen auf deſſen Erörterungen ein. Doch gewöhnte er ſich bald, das Ganze wie eine große Liebhaberei anzu⸗ ſehen, über deren Ausführung er ſich von Zeit zu Zeit von dem, den er dazu beſtellt hatte, Bericht erſtatten ließ. Obgleich es ihn anfangs verſtimmt hatte, bei den durch die neuen Einrichtungen veranlaßten Volks⸗ feſtlichkeiten ſich Führer häufig vorgezogen zu ſehen,