Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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der That nichts! Es war nur eine etwas ſtarke Ueber⸗ raſchung. Ich danke Dir, mein Kleiner! fuhr er, abſichtlich abbrechend und zu dem Knaben gewendet, fort.Du erwarteſt noch etwas, nicht?

Das Kind ſah ihn ſchnell ſeitwärts mit einem klugen Blick an und fragte:Wann ſoll ich wiederkommen?

Ich werde pünktlich thun, was man verlangt, antwortete Friedrich.Es iſt jetzt bald zehn Uhr komm' bis zwei Uhr wieder.

Der Knabe drehte ſich raſch um und wollte ohne Gruß oder Erwiderung fort.So halte doch, rief ihm Führer nach,und nimm, eh' Du gehſt, Dein Boten⸗ lohn. Damit reichte er ihm ein großes blankes Sil⸗ berſtück. Der Knabe betrachtete es kaum, fuhr aber doch mit einer Art gieriger Haſt damit in die Taſche. Dennoch verweilte er einen Augenblick. Seine Augen hafteten brennend und mit allem Ausdruck kindiſchen Verlangens auf einigen beſonders ſchönen Aepfeln, die in einem Körbchen auf einem Pfeilertiſche neben der Thür lagen. Als er ſich zum Gehen gewendet hatte, war ſein Blick darauf gefallen und vermochte ſich nun kaum loszureißen.

Friedrich folgte der Richtung ſeiner Augen und fragte lächelnd:Gefallen Dir dieſe rothen Aepfel ſo gut? So nimm, ſagte er, indem er drei oder vier da⸗