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finden, wie Du denkſt, ſo komm' wieder, Deine Stelle in meinem Hauſe ſoll Dir bleiben. Wann reiſeſt Du?“ fuhr er, zum Fortgehen gewendet, fort.
„In einer halben Stunde“, erwiderte, noch immer in Thränen, der Greis.„Es iſt ſchon Alles gepackt, ich habe auch ſchon überall Abſchied genommen und wollte nur noch Ihnen zum letzten Mal—“
Er vermochte vor Rührung nicht weiter zu ſprechen. „So lebe denn wohl“, ſagte Führer, indem er ihm, gleichfalls nicht ohne Bewegung, die Hand reichte.„Lebe wohl, Du erſter Freund und Hüter meiner Kindheit! Ich vermiſſe Dich ungern, aber reiſe in Gottes Namen und reiſe glücklich!“—
Beppo hielt die ihm gebotene Hand mit ſeinen bei⸗ den Händen umſchloſſen und drückte ſie feſt und lange an den Mund. Als ſich Friedrich zur Thür wendete, ließ er die Hand los und trat, als jener ging, ſchluch⸗ zend in einen Winkel.
Bald darauf verließ er von allen unbemerkt das Haus.
Friedrich traf im Wohnzimmer ſeine Mutter, die ihn mit freundlichem Gruße empfing und ein wenig auf dem Sopha ſeitwärts rückte, damit er neben ihr Platz nehmen ſolle.„Soll ich Dir Deinen Kaffee zurecht machen“ fragte ſie,„oder bedienſt Du Dich ſelbſt?“
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