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„So wären wir über den erſten Punkt einig“, be⸗ gann Overbergen, während die Uebrigen auf verſchie⸗ dene Art ihre Zuſtimmung äußerten.„Was geſchehen ſoll, ſteht feſt, und die weitere Frage iſt, wie es ge⸗ ſchehen ſoll!“
„Das iſt auch keine Frage mehr“, rief Adelhoven. „Der Miniſter muß weg. Man geht zum Herzog und ſtellt ihm die Sache vor; er kann nicht anders, als nachgeben. Wir wiſſen durch Sie, daß die Herzogin⸗ Mutter uns dabei unterſtützt, alſo friſch angefaßt! Ein raſcher Stoß wirft den Günſtling, und iſt erſt der be⸗ ſeitigt, gibt ſich alles Andere von ſelbſt!“
Die Verſammlung ſtimmte bei. Man wählte eine Anzahl der Anweſenden, welche an einem der nächſt⸗ folgenden Tage in der Reſidenz zuſammentreffen, beim Herzog Gehör verlangen und ihre Forderungen vor⸗ tragen ſollte. Clemens war unter den Gewählten⸗
„Wenn aber nun“, begann Overbergen wieder, „Seine Durchlaucht das Anſuchen doch nicht erfüllt und
der Miniſter bleibt— der Fall iſt immer möglich und muß
vorausbedacht werden— wie dann, meine Herren?“ „Dann muß zu andern, zu ernſtern Mitteln ge⸗ griffen werden“, rief Adelhoven. „Dieſe ernſtern Mittel wären?“ fragte Overbergen
lauernd. 14*


