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Saal gewonnen und ſah nun die ganze Geſellſchaft um einen Tiſch herum ſitzen. An dem einen Ende deſſelben ſah und erkannte ſie Overbergen und wußte nun wohl, warum ihr die Stimme zuvor ſo bekannt geklungen hatte. Er hatte einige Papiere vor ſich liegen. Sie bemerkte Clemens und deſſen Vater, wie ihr auch die meiſten der übrigen Anweſenden nicht fremd waren.
„Seht“, rief jetzt Adelhoven,„die alten Herren rühren ſich ſchon und nehmen mich beim Wort! Alſo nochmals: die Verfaſſung muß hintertrieben werden!“
„Das iſt nicht genug“, rief ein Anderer,„auch die Glaubensfreiheit und das neue Gerichtsweſen muß wieder weg! Es müßte ſich gar nicht übel anſehen, wenn ein Adliger auf die Sünderbank zu ſitzen käme wie ein Dieb und müßte ſich von dem Volk richten laſſen. Das Volk ſoll bleiben was es iſt— Volk! Es iſt geſcheidt genug, wenn es ſeine Arbeit verſteht. Das Denken ſoll es Andern überlaſſen und das Leſen auch! Ein Volk, das man regieren will, muß glauben und nicht raiſonniren. Die Preßfreiheit und die Gewiſſensfreiheit ſind höchſtens für unſereinen. Ich habe aber noch nie gefunden, daß man die eine oder die andere braucht. Was ich leſen will, leſ' ich, und was ich glauben will, glaub' ich, dazu brauch' ich keine Erlaubniß!“


