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ſchenken Sie mir die Ehre, mein ſchlichtes Abendeſſen zu theilen. Da ſoll die ganze Sache raſch abgemacht werden. Und damit Sie ſehen“, fuhr er näher tretend fort,„daß ich Ihr Freund bin und die Verminderung Ihres Vermögens bedaure, zu der ich im höhern Auf⸗ trage mitwirken mußte, will ich Ihnen einen Wink geben, die Lücke wieder auszufüllen.“
Beide ſahen ihn fragend an.„Bewerben Sie ſich“, begann er, zu Clemens gewendet,„um eine reiche Frau. Ich weiß Ihnen eine einzige Erbin zu bezeichnen. Frü⸗ her war die Familie allerdings etwas zurückgekommen, aber die Erbſchaft eines begüterten Seitenverwandten, eines Malteſer⸗Comthurs, hat ihr vollſtändig wieder aufgeholfen. Die Dame dürfte wohl eine halbe Million zur Mitgift erhalten. Was meinen Sie zur Hofdame der Herzogin, Fräulein Primitiva von Falkenhoff?“
Clemens, der mit Spannung zugehört, fuhr bei dieſem Namen zornig auf.„Was unterſtehen Sie ſich, Herr?“ rief er.„Wenn wir uns auch von Ihnen plündern laſſen müſſen, ſo verbitte ich mir doch den Spott!“
„Was denken Sie von mir?“ rief Overbergen ſanft.„Sollten Sie vielleicht ſelbſt ſchon auf die Idee gekommen ſein?“
„Sparen Sie die Mühe, ſich zu verſtellen“, ant⸗


