Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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wortete Clemens.Sie wiſſen ohne Zweifel, daß ich mich bereits lange um das Fräulein beworben habe!

Und ſind nicht erhört worden?

Allerdings, begann der Graf,wäre das Fräulein eine glänzende Partie und iſt es durch unſere jetzige Lage noch viel mehr geworden. Allein ſie iſt eine Perſon von ſehr eigenthümlichen Anſichten, und mein Sohn war bisher noch nicht ſo glücklich

Laſſen Sie ſich dadurch nicht abſchrecken, begann Overbergen wieder.Wer weiß, ob Sie nicht jetzt ein Ihren Bewerbungen günſtiges Terrain finden. Damen⸗ herzen ſind keine Felſen und ſelbſt Felſen macht ein Tropfen mürbe, der unaufhörlich fällt. Ermüden Sie alſo nicht, junger Mann! Unter uns geſagt, die Ver⸗ mählung des Fräuleins wäre gewiſſen Orts erwünſcht, weil ſie dadurch aus der Umgebung der Herzogin käme. Seien Sie daher meines vollſten Einfluſſes, ſowie der Mitwirkung Ihrer Durchlaucht verſichert. Unſere Unter⸗ redung über dieſen Punkt findet ohnehin ſchon unter guten Vorbedeutungen ſtatt. Sie ahnen wohl nicht, daß das Fräulein heute hier im Schloſſe iſt?

Fräulein Falkenhoff? fragte Clemens ſtaunend.

Allerdings, lachte Overbergen,Ihre ſpröde Dame mit der halben Million. Das Unwetter hat ſie ge⸗