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das Geſchlecht habe früher— war es nicht während des dreißigjährigen Kriegs?— in zwei Linien be⸗ ſtanden, von denen die eine der alten Kirche treu blieb?“
„So war es in der That“, ſagte der alte Graf⸗ „Doch wüßte ich nicht, wie das mit den Papieren in Zuſammenhang ſtehen ſollte.“
„Bitte, ſeien Sie nicht ungehalten“, erwiderte Over⸗ bergen ſehr artig,„aber mich intereſſirt die Sache mehr, als Sie wohl denken. Und dieſe andere Linie⸗ iſt wohl—“
„Ausgeſtorben“, antwortete Clemens.„Es waren, wenn der Stammbaum denn doch einmal erörtert wer⸗ den ſoll, zwei Brüder. Der eine, Graf Clemens, iſt der Stifter unſerer Linie, der andere ſtarb kinderlos.“
„Richtig!“ fiel Overbergen ein.„Er hieß Traugott und war kaiſerlicher Oberſt in den Niederlanden, nicht wahr? Und weil er keine Erben hinterließ, fielen ſeine reichen Beſitzungen alle an die andere Linie, an die Ihrige, meine Herren?“
„So war's“, entgegnete Clemens barſch.„Iſt Ihre Neugier nun zufriedengeſtellt?“
„O vollkommen, vollkommen“, fuhr Overbergen fort, indem ſeine Miene einen immer höhniſchern Ausdruck annahm.„Nur darüber kann ich meine Verwunderung
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