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Clemens bemerkte nicht, was mit ſeinem Vater vor⸗ ging, Overbergen dagegen, der ihn unverwandt an⸗ ſah, entging nicht die leiſeſte Zuckung ſeiner Geſichts⸗ muskeln.
„Das gehört eigentlich nicht zur Sache“, ſagte Over⸗ bergen,„doch ſteht eben nichts entgegen, Ihren aus⸗ drücklichen Wunſch zu befriedigen. Die Diebe haben einem meiner Freunde in der Beichte ihr Verbrechen bekannt und an ihn auf ſeinen Befehl die entwendeten
Gegenſtände zurückgegeben. Ich bin beauftragt, ſie
wieder an den rechtmäßigen Eigenthümer gelangen zu laſſen!“
„Ich bin Ihnen über die Maßen verbunden“, ſtieß der alte Graf mit einem Lächeln hervor, das ſonderbar mit ſeiner grauſamen Herzensangſt contraſtirte.„Und wo ſind die Papiere? Wann kann ich ſie wohl—“
„Sagen Sie mir doch, Graf“, fiel Oberbergen ein, als hätte er die peinliche Frage gar nicht gehört,„Sie haben vorhin die Bemerkung gemacht, das Geſchlecht der Schroffenſtein habe immer unter den Vorkämpfern der gereinigten Lehre, wie Sie ſie nannten, geſtanden.“
„Allerdings. Wie kommen Sie jetzt darauf?“ fragte Clemens.
„O bloßer Wunſch, mich zu belehren!“ rief Over⸗ bergen.„Es iſt mir eben, als ob ich dunkel gehört,
Schmid, Mütze und Krone. I. 13


