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„Ich bin Ihnen noch den verſprochenen Aufſchluß über die Papiere ſchuldig, die man Ihnen entwendet hat“, redete er ihn an.„Wollen Sie mir einen Augen⸗ blick Gehör ſchenken und auch Ihren Herrn Sohn rufen? Vielleicht iſt die Sache auch für ihn nicht ohne Intereſſe. Wir wollen in jenes Kabinet treten.“
„Jetzt?“ antwortete der Graf verwirrt.„Weshalb dazu ſolche Vorbereitungen? Könnten wir das nicht auch hier? Doch wenn Sie meinen“, unterbrach er ſich ſelbſt, indem er Overbergen's Blick begegnete, der wie ein Befehl ausſah. Er rief ſeinen Sohn ohne weitere Widerrede und alle drei traten, von der übrigen Geſellſchaft unbeachtet, in ein kleines Nebengemach, das in den Erker ausmündete.
„Nun denn, meine verehrten Herren“, begann Over⸗ bergen,„ich fühle mich ſehr glücklich, Ihnen den be⸗ ſtimmteſten Aufſchluß über die koſtbaren Familienpa⸗ piere geben zu können, was Ihnen ohne Zweifel ſehr angenehm ſein wird! Die Papiere“, fuhr er fort, als beide ihn, das Weitere erwartend, anblickten,„ſind gefunden, und in meinen Händen!“
„So? Wie haben ſie den Weg zu Ihnen gefunden?“ erwiderte Clemens etwas ſpitz, während der Vater bis in den Mund erbleichte und ſichtlich nach Faſſung rang.


