Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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ſein wird als ein gemeinſames Abſteigequartier nach den immerwährenden Ausflügen. Nein, nein, bleibe man mir mit ſolchen Dingen vom Halſe! Woher ſoll der Sinn und die Anhänglichkeit an Haus und Familie kommen? Ich dächte doch, der erſte Tag des neuen Haushalts gehöre ins Haus und die Erinnerun⸗ gen daran, die einen durchs ganze Leben begleiten, ſeien für die Landſtraße oder ein Dorfwirthshaus zu heilig!

Die würdige Frau hatte ſich in Eifer geredet. Friedrich unterbrach ſie lachend, während um Ulrikens Mund ein Lächeln ſpielte, das zwiſchen Beiſtimmung und Spott die Mitte hielt.Erhitzen Sie ſich nicht vergeblich, liebe Mutter, rief der erſtere.Ihr Ver⸗ weis trifft uns beide nicht und ſoll uns nie treffen können. An unſerm einfachen Hausaltare wird das Glück weilen, und keins von uns wird es jemals an⸗ derswo ſuchen"

Er wollte noch mehr ſagen, aber Beppo's Eintritt unterbrach ihn. Derſelbe kam, die Räthin abzurufen, denn es gab von der Unordnung des Tages noch Al⸗ lerlei zu berichtigen.

So ſind wir endlich allein, rief Friedrich, als ſich die Räthin entfernt hatte, nzum erſten Mal, ſeit wir uns fürs Leben angehören, allein! O meine Ulrike,