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Zweites Kapitel.
Aus der Jugendzeit.
Auch in Friedrich's Hauſe war der Abend der all⸗ gemeinen Freude feſtlich begangen worden. Ein Fa⸗ milienereigniß, ſeine Vermählung mit Ulrike, hatte dazu noch den beſondern Anlaß gegeben. Es waren einige Wochen ſeit Ulrikens Eintritt in das Haus ver⸗ gangen, ehe die drückende Geſchäftslaſt, mit welcher Friedrich in ſeiner neuen und ungewohnten Stellung überhäuft war, ihm geſtattete, an die endliche Ordnung ſeines eigenen Hausſtandes zu gehen. Endlich waren alle Vorbereitungen getroffen und der Augenblick war gekommen, wo der Segen des Prieſters das Paar für immer verband. Nach der Trauung verſammelte ein
einfaches Mahl die Verwandten des Bräutigams, zu


