Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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Und was willſt Du hier? Wenn Dich der Wirth ſähe!

Er wird mich nicht ſehen, erwiderte Huber.Du kamſt den ganzen Abend nicht in die Stube. Da litt's mich nicht mehr, ich mußte ſehen, wo Du wäreſt und ob er Dir nichts zu Leide gethan.

Das Mädchen ſah den Burſchen einen Augenblick

ſchweigend an, über ihr todtenhaftes Antlitz flog etwas

wie erwärmende Bewegung und die Augen ſchimmerten in einem Lichte, deſſen Ausdruck um ſo mächtiger wirkte, je ungewohnter er war.

Ich dank' Dir, Du guter Menſch, ſagte ſie, indem

ſie Huber's Hand ergriff und drückte.Du biſt der

Einzige, der ſich um mich kümmert. Aber der Wirth hat mir nichts zu Leid gethan. Es gab nur ſo viel in der Küche zu thun, daß ich da bleiben mußt, und dann

Nach einer Pauſe antwortete Huber:Ich hab' Alles mit angehört, ich ſitze ſchon eine gute Weile droben im Rauchfang. Sag' mir nur, wer iſt der fremde Mann und was geht bei Euch vor?

Das weiß ich nicht, antwortete Marie trübſelig, und will's auch nicht wiſſen. Ich kann nichts thun, als daß ich nicht hinhör'; ſo hab' ich keinen Theil an dem, was ich einmal nicht ändern kann.

Wohl könnteſt Du's ändern, Marie, begann Huber