leichtem Gruße ſich entfernte, fing Hahn ihm nach⸗ blickend an:„Ein braver Mann das, aber ſag' einmal, wie iſt es mit der allgemeinen— ich kann das Wort nicht ſagen— von der er redete? Iſt' wirklich ſo, daß Keinem etwas geſchehen ſoll wegen Allem, was er in den letzten Tagen bei dem Rummel gethan hat?“
„Gewiß, ſo iſt's, wenn einer nicht etwa gebrannt oder geſtohlen hat.“
„Ich glaub's doch nicht recht. Wenn's ſo wäre, warum iſt der alte Windreuter, der liſtige Fuchs, ſeit den Tagen verſchwunden?“. 3
„Frag' lang, was der Alte thut. Weißt Du nicht, was er für ein ſonderbarer Kauz iſt? Wer weiß, wo er ſteckt! Heißt es doch auch, der Herr Riedl ſei fort⸗ gereiſt, der dem Alten gleich nach dem Herrgott kommt. Wie iſt's, Sternwirth“, unterbrach ſich Huber hier und reichte dem Wirthe, der an den Tiſch getreten war, den Krug zur Füllung,„kriegt man heut gar kein anderes Geſicht zu ſehen? Wo ſteckt denn die Marie?“
Der Wirth, eine hagere Geſtalt mit blaſſem Geſicht
und einem Paar grauer, ſtechender Katzenaugen, machte eine ſüßlich ſchmerzhafte Grimaſſe und entgegnete:„Ach das arme Kind! Sie hat halt ihre Zuſtände wieder! Sie kann nicht unter die Leut'!“
Sie ſtießen an und tranken. Während Gerbel mit


