„Bin ich es weniger? Darum eben bedarf ich ja Ihrer, wenn ich mich nicht gleich den alten Werkzeugen überlaſſen ſoll, die ich nicht will, weil ich ihnen nicht traue. Entſchließen Sie ſich! Sie können ſich im Ernſte nicht weigern. Was ich Ihnen vorſchlage, muß immer, ob eingeſtanden oder nicht, im Stillen als Wunſch im Hintergrunde Ihrer Seele gelegen haben. Es gilt die Verwirklichung Ihres Ideals— können Sie da zaudern?“
„Und wenn ich einwilligte, werden Eure Durchlaucht immer ſein und denken wie jetzt? Werden Sie mir nie Ihr Ohr verſchließen, wenn ich Sie an dieſe Stunde und Ihre Vorſüätze erinnere?“
„Nie, ich verſpreche es Ihnen“, rief der Herzog und zog einen koſtbaren Ring vom Finger, den er an Führer's Hand ſteckte.„Tragen Sie dieſen Ring zum Andenken dieſes Gelöbniſſes“, fuhr er fort.„Sollte ich jemals wanken und mir ſelber untreu werden, ſo zeigen Sie mir den Ring und ſeien Sie gewiß, daß Sie mich dann finden ſollen wie heute.“
„Wohlan“, ſagte Führer nicht ohne Rührung,„neh⸗ men Sie denn mich und mein Leben hin. Ich bin bereit.“
„So kommen Sie in meine Arme“, rief der Herzog, „und der Bund ſei geſchloſſen für immer!“
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