Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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weg und warf ſich mit all der Heftigkeit, deren leiden⸗ ſchaftliche weibliche Gemüther fähig ſind, in die Kiſſen des Sophas.

Friedrich, dadurch aus ſeiner Betäubung und zum Bewußtſein ſeiner Unſchuld erwacht, eilte zu ihr und verſuchte ſie begütigen.

Beppo's Eintreten verhinderte ihn daran und zwang auch Ulrike, mindeſtens äußerlich ruhig zu er⸗ ſcheinen.

Wagen und Pferde werden augenblicklich hier ſein, meldete der Alte.

Es iſt gut, rief Friedrich unmuthig.Sag' es, wenn ſie da ſind, und laß uns allein.

Es iſt auch ein Herr unten, fuhr Beppo fort, der durchaus mit Ihnen zu ſprechen verlangt.

Jetzt? Ich habe keine Zeit es iſt unmöglich. Was will er?

Das weiß ich nicht, erwiderte der Diener.Er trug mir nur auf, zu ſagen, er komme von Seiner Hoheit dem Erbprinzen

Was ſagſt Du? Iſt das gewiß? rief Friedrich überraſcht.Dann ſchnell, führe den Herrn herauf. Ulrike, empfange ihn, ich will mich nur in Eile um⸗ kleiden, ſonſt bin ich noch länger aufgehalten.

Beppo eilte hinweg. Friedrich trat zu Ulrike und Schmid, Mütze und Krone. I. 11