Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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künftigen Gatten ungeſtört und im Familienkreiſe hätten zubringen können. Doch bin ich weit entfernt, Friedrich darum zu tadeln. Er iſt ein Mann und kann ſich als ſolcher von den Ereigniſſen der Zeit nicht ab⸗ ſondern.

Ach gehen Sie mir damit! Zu meiner Zeit war es des Mannes höchſte Pflicht, den Platz, auf dem er ſtand, ganz und recht auszufüllen. Um etwas Anderes oder gar ums liebe Ganze brauchte er ſich nicht zu kümmern. Es war wie in einer Uhr. Wenn da jedes Rädchen und jedes Häkchen ſeine Schuldigkeit thut, ſo geht auch das Werk verläſſig fort. Ein ſolcher Mann war mein Seliger, Friedrich's Vater, und ich kann es Ihnen ſagen, daß er überall für einen braven Mann galt. Ich bin auch groß und alt geworden in dieſen Grundſätzen und begreife nicht, woher Friedrich den unſeligen Hang hat. Es geht mir wie der Gluckhenne, der man Enteneier untergelegt hat. Da iſt das Küchlein nun ausgekrochen und ſchwimmt herum, ich habe gut am Ufer herumlaufen und jammern es plätſchert doch ganz wohlgemuth fort!

Friedrich iſt eben ein Mann von ungewöhnlichen Fähigkeiten. Wenn das Glück ſeinen Ehrgeiz unter⸗ ſtützt, kann er es weit bringen!

Sein Ehrgeiz, ja, das iſt auch etwas, was mich