Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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ſoll ſich an die Spitze der Empörer geſtellt haben, ſie rufen ihn zum Herzog aus.

Die Anweſenden ſchwiegen. Nur der Herzog rief: Mein Sohn! und auf ſeiner Stirn zog das Zornes⸗ ungewitter auf, das ſich immer unheildrohend entlud. Das Blut ſtieg ihm zu Geſicht und überzog ſein Antlitz mit dunkler Röthe.Iſt es wahr, was Sie ſagen? rief er mit vor Grimm bebender Stimme.

Leider, erwiderte der Adjutant.Der Prinz war verkleidet mitten unter dem Volke. Profeſſor Führer, ein eifriger Anhänger von ihm, hat das Volk haran⸗ guirt und zum Abfall aufgefordert.

So geben mir Durchlaucht den Befehl, rief Bauer wild.Zaudern wir nicht länger.

Der Herzog wollte antworten, aber er vermochte es nicht. Immer gewaltiger hatte ihm der Zorn das Blut gegen den Kopf getrieben, es umnachtete ihm die Augen und benahm ihm die Sprache, er begann zu ſchwanken und ſank in des herzuſpringenden Schroffen⸗ ſtein Arme.

Um Gotteswillen, Durchlaucht, rief Bauer, welch eine Anwandlung! Fort, holt den Leibmedicus herbei!

Was iſt mit meinem Sohne?ſchrie die blinde Herzogin

dazwiſchen.Antworte mir, mein Sohn, was iſt Dir? Schmid, Mütze und Krone. I. 10