Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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eingeſchüchtert.„Um gegen ſie einzuſchreiten, fehlten die Beweiſe.“

„Ueberwachungl! Liſten!“ zürnte der Herzog.„Sind das Eure Behelfe alle? Ich werde mich in Zukunft nicht mehr auf ſolchen Papierkram verlaſſen! Aber da⸗ mit iſt jetzt nicht geholfen, geben Sie mir Rath, machen Sie andere Vorſchläge, ich will von weiterem Blutver⸗ gießen nichts hören. Apropos, General, iſt mein Befehl befolgt? Wer war der Unbeſonnene, der zuerſt Feuer geben ließ?“

„Ich habe denſelben ausmitteln laſſen, Durch⸗ laucht“, entgegnete Bauer unterwürfig,„aber ein Ein⸗ ſchreiten iſt nicht mehr möglich, er iſt vor einer halben Stunde auf dem Jakobsplatze gefallen. Es war der Lieutenant von Bergdorf.“

„Todt alſo?“ murmelte der Herzog für ſich hin. „Dann mag er es drüben verantworten.“

„Und wozu biſt Du entſchloſſen, mein Sohn?“ fragte die Herzogin.„Die Zeit drängt!“

„Ach weiß ich denn, was ich ſoll!“ rief der Herzog, unmuthig aufſpringend.„Nachgeben kann ich und will ich nicht und doch widert mich Euer Rath an! Daß doch mein Sohn ſchon hier wäre!“

„Seine Hoheit der Herr Erbprinz“, bemerkte Bauer, „würden gewiß mit uns übereinſtimmen.“