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Ich lege daher meine Widerlegung für ein ander Mal beiſeite! Sage mir nun, damit ich weiß, wie zeitig ich meinen Bratenrock zu beſtellen habe, bis wann Du Hochzeit zu machen denkſt!“
„Wenn es nur von mir abhängt“, erwiderte Frie⸗ drich,„ſo wird mir die kürzeſte Friſt die liebſte ſein. Meine Vorkehrungen ſind getroffen, alle nöthigen Schritte gethan; es wird alſo nur auf Ulrike ankommen, wann ſie das Kränzchen mit der Haube vertauſchen will, und auf meine Mutter, die nach wie vor Herrin des Hau⸗ ſes bleibt, auf welchen Tag ſie den Beginn meines Glückes feſtſetzen will.“
„Es iſt ſehr freundlich von Dir, mein Sohn“, er⸗ widerte die Räthin,„daß Du mir die Ehre gibſt. Du ſollſt über mich nicht zu klagen haben. Ulrike mag einige Tage bei uns bleiben, bis ſie ſich eingewöhnt hat, dann ſoll die Hochzeit ſein. Es wird ſchon der Leute wegen nöthig ſein, daß wir nicht zu lange zau⸗ dern; es gibt ſonſt gleich Anſtoß, daß die Braut, wie nun einmal die Verhältniſſe ſind, bei uns abſteigen mußte und ſchon jetzt in unſerm Hauſe lebt!“
„Wohlan denn“, rief Friedrich,„in vierzehn Tagen iſt mein Geburtstag, an dem ſoll mir auch mein zwei⸗ tes Ich geboren werden!“
Ulrike lächelte mit einer Thräne im Auge dem Ge⸗


