ganze Sache ſchon damals zuwider! Wenn der Prinz
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von Leutſeligkeit großen Einfluß auf die Gemüther gab. Sie können denken, welchen Eindruck es auf die jungen Leute machen mußte, einen jungen Fürſten von ſo be⸗ deutender Zukunft mit ihnen wie mit ſeinesgleichen leben und umgehen zu ſehen. Mir freilich war die
an unſern Verſammlungen und Vergnügungen Theil nahm, ſah ich nichts als eine Komödie, die wir ihm zu ſeiner Beluſtigung, im beſten Falle zu ſeiner Beleh⸗ rung vorſpielten. Andere waren dagegen um ſo begei⸗ ſterter und unter dieſen befand ſich Friedrich. Er war einer der hervorragendſten Köpfe und hatte die Auf⸗ merkſamkeit des Prinzen auf ſich gezogen, die ſich noch ſteigerte, als er erfuhr, daß er ein Landsmann und künftiger Unterthan von ihm ſei. Friedrich fühlte ſich durch die ihm gewordenen Auszeichnungen, wie begreif⸗ lich, ſehr geſchmeichelt, die lachenden Ideale unſeres lie⸗ ben Schiller waren damals noch für ihn ebenſo viele Wirklichkeiten— was Wunder, wenn er von einem ro⸗ mantiſchen Bündniß zwiſchen ſich und dem Prinzen träumte und ſich ſchon als eine Art Poſa ſah, freilich mit beſſerem Erfolg.“
„Du übertreibſt“, unterbrach ihn Führer;„doch iſt das keine Seltenheit bei Dir in Sachen, die Du ein⸗ mal nicht gelten laſſen willſt! Der Prinz war mir—


