Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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nem theuern Vater auf dem Wege durchs Leben wa⸗ ren. Segnen Sie Ihre Kinder! Die gute alte Frau vermochte vor innerer Bewegung nicht zu ſprechen. Stumm und mit nach oben gewendetem Zlick legte ſie den Beiden, die vor ihr in die Kniee geſunken, die Hände wie zum Segen auf das Haupt, dann hob ſie das Paar zu ſich empor, in ſeiner Umarmung die ſüßeſte Thräne zu weinen, welche je ein Mutterauge benetzen kann.

Unbemerkt von den Dreien war der alte Joſeph ins Zimmer getreten und ſtand nun, um die heilige Minute nicht zu ſtören, ehrerbietig und mit zum Gebete gefalteten Händen im Schatten des hohen Ofens neben der Thür da.

Als die Glücklichen ſich trennten, trat er ſchüchtern mit der Frage vor, ob, da das Eſſen bereit ſtehe, im Garten gedeckt werden ſolle.Gewiß, rief Friedrich, bei dem ſchönen Wetter ſitzt es ſich gar zu angenehm im grünen Lindenſchatten. Aber wir müſſen noch eine Weile zuwarten. Ich ahnte nicht, welche Ueber⸗ raſchung mir zu Hauſe bevorſtehe, und habe einen Gaſt gebeten. 1

Einen Gaſt? Und wen? fragte verwundert die Mutter.

Es wird Ihnen nicht ſehr lieb ſein, Mutter, 9*½

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